Patrick Keller wies darauf hin, dass der KLV St. Gallen die Flexibilisierung der Organisationsmodelle für die Oberstufe begrüsst. Es muss aber noch überlegt werden, wie die unterschiedlichen Modelle sinnvoll im Zeugnis abgebildet werden können.
Die Anwesenden erhielten ein süsses-Fairtrade-Geschenk mit dem Hinweis darauf, dass auch Lehrpersonen das Anrecht auf faire Anstellungsbedingungen haben. Wie Vera Koslowski ergänzte, passt da eine befristete jährige Anstellung für jede Lehrperson oder die Abschaffung der Mitsprache der Konvente in der Bildungspolitik nicht ins Bild.
Der KLV St. Gallen unterstützt die Systemänderung zur integrierten Sonderbeschulung. «Wichtig ist, dass vorweg die Klassensituation sorgfältig abgeklärt und die Klassenlehrperson angehört wird», präzisierte Guido Poetzsch die erwarteten Rahmenbedingungen. Es braucht ergänzend mehr Bereitschaft, schnell und flexibel Ressourcen für Unterstützungsmassnahmen einzusetzen, auch wenn keine formellen Diagnosen vorliegen. In der frühen Förderung stehen in der Session Entscheide zur gesetzlichen Verankerung an. Roger Zahner wies darauf hin, dass die Lehrpersonen enttäuscht sind, dass die Diskussionen nun in Richtung einer Selbstdeklaration des Sprachstandes gehen. Damit können nicht dieselben Ziele erreicht werden wie mit einem Erstkontakt für jedes Kind durch eine Fachperson.


